###SLIDER_TEXT###
###SLIDER_TEXT###
###SLIDER_TEXT###
###SLIDER_TEXT###

 

Wir stehen an einem Scheideweg. Der Stillstand ganzer Industrien während der Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach Recyclingrohstoffen dramatisch eingebrochen ist. In der aktuellen Situation besteht die Gefahr, dass die Umwelt in die zweite Reihe verbannt wird und die Wirtschaft die europaweit geltenden Recyclingziele verfehlt. Gleichzeitig aber bietet sich die Chance, jetzt die entscheidenden Schritte in Richtung einer klima- und ressourcenschonenden Lebens- und Wirtschaftsweise zu gehen.

 

Rückenwind bekommen wir dabei vom europäischen Green Deal und dem dort verankerten Ziel, die EU-Wirtschaft zu einer echten Kreislaufwirtschaft umzubauen. Nur so kann es gelingen, Produktion und Konsum vom Verbrauch natürlicher Ressourcen zu entkoppeln und das Pariser Klimaschutzziel noch zu erreichen.

 

Unsere Wirtschaft ist nach wie vor weitgehend linear gestaltet, nur 15 Prozent der Recyclingrohstoffe gelangen hierzulande wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Dabei ist es im Vergleich zum Einsatz von Primärrohstoffen nur halb so CO2-intensiv, Rohstoffe aufzubereiten und wiederzuverwerten. So könnten allein durch eine Verdopplung des Rezyklateinsatzes in Deutschland zusätzlich rund 60 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente jährlich eingespart werden. Um die Nachfrage zu stimulieren und einen Pull-Effekt für die Erzeugung von Rezyklaten zu erzielen, braucht es Instrumente wie etwa Mindesteinsatzquoten verbunden mit verbindlichen Qualitätsstandards für die Nutzung von Recyclingrohstoffen.

 

Die Politik ist hier gefordert, den gesetzlichen Rahmen zu schaffen. Die notwendige Veränderungsdynamik entsteht aber nur durch ein breites gesellschaftliches Engagement. Produzenten und Handel müssen Rezyklate einsetzen und wiederverwertbare Verpackungen in Verkehr bringen, Verbraucher ihren Abfall richtig trennen und Umweltdienstleister die geforderten Recyclingquoten erfüllen

 

Gemeinsam mit dem Institut Fraunhofer UMSICHT stellen wir in der aktuellen Studie „resources SAVED by recycling“ die Ressourcenschonung und Treibhausgas-Einsparungen durch unsere Recyclingaktivitäten auf den Prüfstand. Durch die Kreislaufführung von 6 Millionen Tonnen Wertstoffen erzielten wir im Jahr 2019 eine Gesamtersparnis von etwa 32,3 Millionen Tonnen Primärressourcen und gleichzeitig 4,2 Millionen Tonnen Treibhausgase.


Erfahren Sie mehr zur Studie

 

 

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie uns oder laden Sie direkt unsere ausführliche Broschüre zur Studie herunter.

Zum Kontakt

Login für unsere Kunden

Ein besonderer Service und Infos zu Ihrem individuellen Beitrag.

Zum Login

Erklärvideos

Lernen Sie unsere Methodik besser kennen.

Mehr